Wie an jedem zweiten Dienstag im Monat trafen sich auch am 9. Juni wieder zahlreiche LesefreundInnen im Café Geisen, um über Bücher zu sprechen.
Alle hatten das Buch „Der Gott des Waldes“ von Liz Moore gelesen und alle waren begeistert und beeindruckt. Mit diesem Werk hat die Autorin nicht nur einen brillanten Spannungsroman geschrieben, sondern auch einen fesselnden Gesellschaftsroman.
Zum Inhalt: ein 13 jähriges Mädchen verschwindet aus einem Sommercamp. Barbara ist die Tochter der Familie Van Laar,der das Camp sowie das umliegende Land in den Wäldern gehört. Ihr Verschwinden ist umso tragischer, da ihr kleiner Bruder 14 Jahre zuvor in derselben Wildnis verschwand.
Die Autorin erzählt diese Geschichte ausgiebig, führt die Leser in die Abgründe von Wohlstandsverwahrlosung und sozialer Ungleichheit. Es gibt immer wieder neue Wendungen, so dass die Spannung von Anfang bis Ende straff gehalten wird.
Sie wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass der Leser sich seine eigenen Gedanken machen kann.
Für das nächste Treffen gab es folgende Buchvorschläge :
- Persepolis von Marjane Satrapi
- Klara und die Sonne von Kazuro Ishiguro
- Seemann vom Siebener von Arno Frank
- Weißer Sommer von Eva Pramschüfer
- Statt aus dem Fenster zu schauen von Anna Katharina Scheidemantel






