Liebe Arzbacherinnen und Arzbacher,
in diesen Tagen jährt sich mein Amtsantritt zum zweiten Mal. Grund genug für einen Rück- und Ausblick in möglichst kurzen Schlagworten.
Die Baumaßnahme an der Brücke „Auf der Trift“ ist auf der Zielgeraden und wird nach Plan Ende des Monats, spätestens Anfang November, fertig sein.
Beim Ausbau der KiTa sind derzeit die Planungsarbeiten ausgeschrieben. Parallel dazu laufen die Gespräche mit der Kirche. Das Ganze wird noch länger dauern. Der weitere Ablauf sieht grob wie folgt aus: Nach Ende der Ausschreibung werden die Planungsarbeiten ausgeführt. Danach folgt die Antragstellung (insbesondere bei der Kreisverwaltung). Nach entsprechender Genehmigung wird die eigentliche Baumaßnahme ausgeschrieben und anschließend durchgeführt. Meine Amtszeit endet im 2. Quartal 2029. Ich würde nicht darauf wetten, dass die Maßnahme bis dahin abgeschlossen ist.
Der „Zimmerplatz“ wird derzeit vom Verkehrsverein „erneuert“. Spaziergänger können schon jetzt bewundern, wie toll das anschließend aussehen wird. Das Betreten des Platzes ist derzeit aber noch nicht möglich. Weiterhin sind vier neue Spielgeräte für den Spielplatz an der Limeshalle geliefert worden. Auch diese werden vom Verkehrsverein installiert. An dieser Stelle will ich mich deshalb ausdrücklich bei den vielen engagierten Vereinsmitgliedern bedanken. Die Unterstützung durch den Verkehrsverein ist für die Gemeinde von unschätzbarem Wert.
Das Ganze wird im Rahmen des regionalen Zukunftsprogramms seitens des Landes finanziert und wurde bereits Anfang 2025 als „vereinfachtes Antragsverfahren“ ins Leben gerufen (selten so gelacht). Die Beschaffung der Spielgeräte für den Spielplatz im „Lärchenweg“ gestaltet sich aus vergaberechtlichen Gründen schwierig. Ich arbeite daran in Absprache mit der Bauverwaltung in Bad Ems. Das Gleiche gilt für den Austausch der alten Seilhängeleuchten in Arzbach (insgesamt 23).
Die Brücken in örtlicher Zuständigkeit der Gemeinde müssen regelmäßig geprüftwerden. Die Verbandsgemeindeverwaltung ist an die Gemeinde herangetreten und hat darauf hingewiesen, dass das jetzt erfolgen muss eine erste Besichtigung hat stattgefunden. Es handelt sich aktuell um drei Brücken, die geprüft werden müssen.
Im Bachbereich zwischen dem Feuerwehrgerätehaus und der Brücke „Auf der Trift“ hat die Rattenpopulation stark zugenommen. Zumindest kam es zu diversen entsprechenden Sichtungen. Vor wenigen Tagen hat eine entsprechende Bekämpfungsmaßnahme durch ein Fachunternehmen stattgefunden. In einigen Wochen erfolgt eine Kontrollprüfung.
Der St.-Martins-Umzug wird am Freitag, dem 13.11.2026, stattfinden. Der Ablauf ist wie 2025 geplant.
17.30 Uhr: Gottesdienst
18.00 Uhr: Martinsumzug von der Kirche – Kirchstraße – Gartenstraße – Forststraße – Am Rathaus – Am Kennelbach zum Sportplatz Burgwiese
Die musikalische Begleitung durch die Roten Husaren sowie „St. Martin“ mit Pferd sind gebucht und zugesagt. Auch die Brezeln sind schon bestellt.
Die Gedenkzeremonie anlässlich des Volkstrauertages wird am Sonntag, dem 15.11.2026, nach dem Gottesdienst am Ehrenmal stattfinden.
Hier gibt es eine Änderung gegenüber 2025. Da es sich bei dem Gottesdienst um einen Familiengottesdienst mit Fokus auf die Kommunionkinder handeln wird, war ich übereinstimmend mit Kirchenvertretern der Ansicht, dass eine Ansprache meinerseits zum Volkstrauertag in der Kirche im Verlauf dieses Gottesdienstes dazu nicht passen würde.
Die Gedenkveranstaltung mit meinen Worten zum Volkstrauertag wird daher im Anschluss an den Gottesdienst (und unabhängig davon) gegen 11.30 Uhr an dem Ehrenmal stattfinden. Unterstützt werde ich wie immer von der Freiwilligen Feuerwehr. Herr Pfarrer Beuler hat ebenfalls zugesagt, nach dem Gottesdienst seitens der Kirche an der Zeremonie teilzunehmen. Dafür schon mal meinen herzlichen Dank. Alle Arzbacherinnen und Arzbacher sind hierzu herzlich eingeladen. Kurz vorher wird nochmals eine gesonderte Veröffentlichung zu St. Martin und zum Volkstrauertag erfolgen.
Eine Verkehrsschau hat stattgefunden. Auf die dort angesprochenen und jetzt geplanten Änderungen von Verkehrsregelungen im Ort werde ich in einer gesonderten Veröffentlichung hinweisen.
Die Verkehrsanordnung im Zusammenhang mit der neuen Bushaltestelle in der Westerwaldstraße bezüglich neu einzurichtender Halteverbotszonen in der Forststraße ist erfolgt und die entsprechenden Schilder sind bestellt. Die Regelung wird spätestens zum Winterfahrplan im Dezember in Kraft treten. Auch hierüber werde ich in einer eigenen Veröffentlichung detailliert berichten.
In Sachen Breitbandausbau hat die Firma UGG jetzt eine Nachfolgefirma für die Firma Phoenixen gefunden. Und auch hier wird es von mir eine eigene Veröffentlichung geben, wenn Details bekannt sind. Das weitere Vorgehen wird derzeit zwischen UGG und der VGV Bad Ems-Nassau festgelegt. Auf jeden Fall ist ein schwaches Licht am Ende des Tunnels zu erkennen.
Die für die Baumkontrollen zuständige Fachfirma wird bei den derzeit anstehenden Prüfungen auch Drohnen einsetzen. Es wird also innerörtlich immer wieder mal zu Drohnenüberflügen über Bäume kommen.
Die Gemeinde Arzbach wird Ende 2026 bzw. Anfang 2027 eine Ortsapp für eine verbesserte Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern anbieten, die von einer Firma aus Rheinland-Pfalz entwickelt wurde. Auch darüber wird natürlich nochmals gesondert und detailliert informiert.
Wir stellen derzeit Überlegungen zum Haushalt 2027 an. Das wird nicht einfach. Die Kosten für die Brücke sowie erste Planungskosten für die KiTa wirken sich auf den Haushalt aus. Und auch sonst sind wir ja finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet.
Apropos Kosten: Es gibt ein neues Bestattungsgesetz in Rheinland-Pfalz, das einiges an neuen Bestattungsformen möglich macht (Ausbringen der Asche auf einer Wiese / Flussbestattungen / Tuchbestattungen / Urne mit nach Hause nehmen etc.). Was davon für Arzbach relevant bzw. sinnvoll, ggf. aber auch vorgeschrieben ist, wird derzeit beraten.
Außerdem ist die Verbandsgemeindeverwaltung ohnehin gehalten, Friedhofsgebühren alle drei Jahre neu zu kalkulieren.
Entsprechende Entwürfe einer neuen Friedhofsgebührensatzung sowie einer neuen Friedhofssatzung liegen jetzt vor und werden aktuell beraten.
Nicht enthalten ist in dieser Auflistung das „normale Tagesgeschäft“, sprich Anträge, Anfragen oder Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern.
Liebe Arzbacherinnen und Arzbacher, mir ist es in diesem Zusammenhang einfach wichtig, Sie zum einen zumindest grob darüber zu informieren, was so anliegt. Zum anderen möchte ich aber auch verdeutlichen, dass auch zwischen den eigentlichen Ratssitzungen und entsprechenden Beratungen viel Arbeit anliegt und auch erledigt wird.
Klaus Poetzsch
Ortsbürgermeister
