Foto: Die Klasse 3c der Grundschule St. Goarshausen mit ihrer Lehrerin Frau Schaust wartet gespannt auf ihren Start in den Waldparcours. Auch der Beigeordnete der VG Bad Ems-Nassau Birk Utermark und Ortsbürgermeister Klaus Poetzsch ließen es sich nicht nehmen, den Kindern in Begleitung von Forstamtsleiter Andreas Nick einen Besuch abzustatten.
Schüler auf spannender Erkundungstour im Wald
Drittklässler aus 23 Grundschulen zu Gast bei den Waldjugendspielen des Forstamtes Lahnstein
Ein fröhliches Lachen und Juchzen hallt durch den sonst so beschaulichen Arzbacher Wald.
Auch in diesem Jahr machten sich im Rahmen der Waldjugendspiele des Forstamtes Lahnstein wieder rund 470 Kinder auf eine spannende Erkundungstour in den Wald. Begleitet von ihren Lehrerinnen und Patenförstern gab es wieder einige knifflige Aufgaben zu lösen. Mal galt es, geschickt versteckte Tiersilhouetten im Dickicht zu entdecken und deren Fährten zu erkennen. Ein anderes Mal lernten die Schülerinnen und Schüler in einem Spiel, wie die Försterinnen und Förster mit einer behutsamen Pflege dafür sorgen, dass im Wald nicht mehr Bäume geerntet werden als nachwachsen. Nachhaltigkeit, so nennt man dieses Prinzip, dem sich die Förster seit über 300 Jahren verschrieben haben. Und beim Klima-Tabu-Spiel galt es so viele Begriffe wie möglich zu umschreiben und zu erraten.
„Wir finden es toll, dass die Kinder mit einer so großen Begeisterung dabei sind“, sind sich die Ehrengäste, Beigeordneter Birk Utermark von der VG BEN und Ortsbürgermeister Klaus Poetzsch als „Hausherr“ des Arzbacher Waldes einig. „Denn es wird immer wichtiger, dass unsere Kinder die Zusammenhänge zwischen Wald, Klimaschutz und menschlichem Handeln verstehen.“
Forstamtsleiter Andreas Nick kann dem nur zustimmen: „Unsere Aufgabe ist es, den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung und Sensibilität des Lebensraums Wald auf spielerische Art näher zu bringen. Denn nur was man kennt, wird man später als Erwachsener auch schätzen und schützen.“
Die Kinder stellten jedenfalls ihr Wissen eindrucksvoll unter Beweis und waren sich schnell einig, dass es großen Spaß gemacht hat, das Klassenzimmer für einige Stunden in den Wald zu verlegen, so ganz ohne Handy. Mit den Kindern freuten sich auch die Koordinatoren Irina Geist und Benjamin Maas vom Forstamt über den gelungenen Tag. „Ohne die tatkräftige Unterstützung unserer Forstkolleginnen und-kollegen aus den Nachbarforstämtern sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern, der DRK – Ortsgruppe Dachsenhausen und der Ortsgemeinde Arzbach wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht zu stemmen. Wir hoffen, dass alle bei einer Neuauflage im kommenden Jahr wieder dabei sind.“
Also: Auf ein Neues im Mai 2027!

